Montag, 1. September 2014

NEIN zur Ice Bucket Challenge!

Seit einigen Tagen ist es ja im Web etwas ruhiger geworden, was die Ice Bucket Challenge angeht. 
 
Als der Hype losging, konnte man ja täglich neue Videos anschauen, wo sich jemand Eiswasser über die Rübe kippt und dann drei Leute nominiert das gleich zu tun und so weiter, und so fort.

Inzwischen wurde ich bereits schon das zweite mal nominiert. Für mich war es aber von Anfang an klar, das ich mir weder Eiswasser über die Birne schütte noch das ich an die ALS-Oragnisation spenden werde. Zu den Gründen komme ich später.

Die erste Nominiereung erhielt ich von einer guten Freundin. Ich kommentierte ihr Video ganz klar mit einem NEIN außerdem noch mit folgendem Bild:
Foto: Millionen Menschen die sich in Amerika & Europa Wasser über den Kopf kippen,wofür???Als Zeichen dafür wie verschwenderisch wir damit umgehen???

Die größte Ironie dahinter ist: "Kippe dir kaltes Wasser über den Kopf ODER Spende für einen guten Zweck."

98% wählen das Wasserbad !!!
Millionen Menschen die sich in Amerika & Europa Wasser über den Kopf kippen,wofür???Als Zeichen dafür wie verschwenderisch wir damit umgehen???

Die größte Ironie dahinter ist: "Kippe dir kaltes Wasser über den Kopf ODER Spende für einen guten Zweck."

98% wählen das Wasserbad
 
 Sie kommnetierte wiederum das es ja nur Regenwasser war. Aber das ist völlig unbedeutend für mich, denn auch dieses kann man sehr wohl zu Trinkwasser aufbereiten. 
 
Das wäre also schonmal der Grund warum ich mir kein Eiswasser über den Kppf schütte!
 
Ich verstehe nicht warum man dieser ALS Oragnisation spendet, wenn doch nun wirklich bekannt ist das damit völlig sinnlose Tierversuche finaziert werden. Für Ebola z.B. gibt es bereits Medikamente, die diese Krankheit heilen, aber da spenden nur wenige. Klar ist ALS schlimm, aber bisher wurde ja noch nicht DAS Medikament zur Heilung erfunden. Es sterben mit sicherheit mehr Leute an Hunger und Durst als an solchen Krankheiten. Und ich bin auch der Meinung das man zuerst im eigenen Land speneden sollte, denn auch da gibt es mehr als genug Bedürftige. Sowohl Kranke, als auch an Hunger leidende.
 
Da ich nicht die einizge IBC-Gegnerin bin, bin ich durch Gleichgesinnte auf mehrere, sehr lesenswerte und informative Berichte gestoßen. 
 
Unter anderem war die Kolumne von Marcus Werner dabei, der für die Wirtschaftswoche schreibt:
Ice Bucket Challenge: Schluss jetzt! <Klick>

N24.de schreibt dazu:



 Und auch Rock the Nature tun auf Facebook ihre Meinung dazu so kund:
Die Grundidee ist hervorragend. Aufmerksamkeit für ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) zu erzeugen und Geld für die Forschung zu sammeln. ALS ist eine schreckliche, kaum beachtete Krankheit. Bis heute gibt es kein Gegenmittel. Wird ALS diagnostiziert, hat man in der Regel noch 5 Jahre zu leben. Die große Ausnahme ist der als klügster Mensch der Welt geltende Astrophysiker Stephen Hawking. Seit 1963 lebt er mit ALS, ist aber an den Rollstuhl gefesselt. Die Ice Bucket Challenge hat den Fokus endlich auf die Krankheit gerichtet. Auch die Verbindung mit einer Spende ist eine Klasse Idee, weil die Aktion dadurch an Glaubwürdigkeit gewinnt. Jetzt aber beginnt der Konflikt. Mit diesen Spenden sollen primär Tierversuche finanziert werden.

RTN würde bei so einer Thematik niemals jemandem vorschreiben, was sie / er zu tun hat. Wir dürfen aber Denkanstöße geben. RTN tut sich bei der Entscheidung leicht, weil wir grundsätzlich gegen Tierversuche sind. Das ist nicht, weil wir Gutmenschen sind, sondern hat fundierte Gründe. Der erste Grund basiert auf der emotionalen Ebene, also der Empathie gegenüber fühlenden Wesen. Dann gibt es die ethisch / moralische Frage: „Was berechtigt uns, fühlenden Wesen so etwas anzutun?“ Für uns lautet die Antwort „Nichts“. Komplettiert wird die Entscheidungsfindung durch rationale, wissenschaftlich bewiesene Fakten. Tierversuche sind auf den Menschen nicht übertragbar. Egal, welche Ergebnisse ein Tierversuch bringt, es sagt überhaupt nichts aus, ob es so auch beim Menschen wirkt. Die Aussagekraft entspricht der eines Münzwurfes.

RTN findet die Grundidee gut. Was wir aber - für uns - nicht akzeptieren, ist die Finanzierung von Tierversuchen. Das lehnen wir ab. Jede/r muss es für sich selbst entscheiden. Viele Teilnehmer haben eine Alternative gefunden. Sie machen bei der Aktion mit, die Spende richten sie aber an andere Organisationen. Wir sind auch schon in den Genuss gekommen. Dafür möchten wir ein großes Dankeschön sagen.

Rock the Nature – weil Tierversuche schlechte Wissenschaft sind.

 
 
  Ich habe mir alle Berichte ausführlich durchgelesen. Es tut mir für die Betroffen ehrlich leid, das sie diese Krankheit haben. Vielleicht wird ja irgendwann ein Medikament entwickelt, ohne es an Tieren zu testen, das auch wirklich diese Krankheit stoppen kann. Doch eine Spende an die ALS halte ich nicht für sinnvoll. Wenn schon spenden, dann sollte man vesuchen den Betroffenen, sofern das möglich ist, von dem Geld eine kleine Freude zu machen. Ein Konzert besuchen, Vergnügungspark, Kino etc., etwas Vorlesen, mit ihnen Malen, eben das, woran sie große Freude haben, einfach für sie da sein. Das lindert die Krankheit zwar nicht, aber man kann ihnen wenigstens für ein paar Stunden/ Momente ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das ist ja auch schon viel Wert.

Ich verurteile aber auch niemanden der an die ALS spendet, denn es ist ganz allein eure eigene Sache, was ihr tut. 

Ich möchte auch niemanden damit in irgendeiner Weise persönlich angreifen, sondern tue hier ledigleich nur meine Meinung kund.

 Nun würde ich geren wissen, wie ihr zu dem Thema steht. Ich bin gespannt auf euer Kommentare und Meinungen.

Liebe Grüße und bis bald, 

eure Kathleen

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