Freitag, 25. Dezember 2015

Rezension zu: Suicide - Drei Monate und ein Tag von Stefan Lange

Infos zum Buch


Titel: Suicide - Drei Monate und ein Tag
Autor/In: Stefan Lange
Seitenzahl: 300 Seiten
Format: Taschenbuch
Verlag: Books on Demand
Preis: 9,90 € 
ISBN-10: 3735757030
ISBN-13: 978-3735757036

Zum Inhalt

'Ich spürte Wärme. Langsam erwachte ich aus diesem Traum, der mir seltsam bekannt vorkam und öffnete die Augen …' Sevilla in den 1990ern. Stefan widerstreben Karrieretreppen, er sieht seine nächste Station in Spanien. Leichtigkeit, Sonne in seinem Leben, Streifzüge durch die Stadt. Und ganz nah bei sich, in der Residenz entdeckt er eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: Susanne. Ist sie genau die Eine? Es beginnt eine Sevillana der besonderen Art: Leidenschaft, Gleichklang und Gegentakt. Aus sinnlichem Tanz wird bitterer Ernst. Ein altes Trauma reißt einen Abgrund auf. In einer tagebuchartigen Rückblende erzählt Stefan Lange die Geschichte einer passionierten Liebe, eines Lebens zwischen Manie und Depression. Die Sprache besticht durch Klarheit; schonungslos offen, zynisch-brutal und sehnsüchtig-hoffnungsvoll zugleich rührt der Autor mit Suicide an ein Tabuthema. Nicht nur in TV- und Radiointerviews, sondern darüber hinaus auch mit Lesungen in Fachkreisen engagiert sich der Deutsch-Schweizer Stefan Lange in der Suizidprävention. 'Denn der erste Schritt um Suizide zu verhindern, ist das Thema offen anzusprechen und es dadurch aus der Tabu-Zone zu holen.'

Meine Meinung

Zum Cover:
Es ist sehr ansprechend gestaltet und lässt zusammen mit dem Titel schon in etwa den Inhalt vermuten ' zwischen Liebe und Tod

Zum Buch:
Stefan Lange nimmt den Leser mit in seine eigene Vergangenheit. In Tagebuchform geschrieben, schildert er schonungslos offen wie Depressionen immer mehr und mehr Besitz von ihm ergreifen. Er spricht damit ein Thema an, das zwar weit verbreitet ist, aber über das immernoch wenig gesprochen bzw. geschrieben wird. Betroffene trauen sich meist kaum, so offen darüber zu schreiben bzw. zu reden, aus Angst, nicht ernst genommen, oder gar verspottet zu werden. Insofern, finde ich das Buch auch als Wegbegleiter gerade für Betroffene toll, da Stefan Lange auch aufklärt, erklärt und vorallem auch zum Nach- und Umdenken anregt. Klar ist nicht alles toll und rosig, aber wenn man wirklich will, gibt es immer einen Ausweg. Das Buch hat mich zudem sehr berührt und erschüttert zugleich.

Ich finde es sehr mutig, das Stefan Lange seine Geschichte zu Papier gebracht hat und ich hoffe, das damit endlich der Grundstein gelegt ist, dieses Thema nicht länger totzuschweigen.

Fazit:
Auch für nicht Betroffene ist das Buch in jedem Fall sehr zu empfehlen, um gerade Betroffene besser verstehen und mit ihnen umgehen zu können.

Es hat mir gut gfallen und deswegen habe ich es mir auch als E-Book gekauft.


Ich gebe dem Buch:
 

Liebe Grüße und bis bald,

eure Kathleen

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Kathleen